Die Dartscheibe – dein Ziel im Porträt!

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24. November 2017

Die Dartscheibe – dein Ziel im Porträt!

Die Dartscheibe – dein Ziel im Porträt!

Pfeile auf eine Dartscheibe werfen, das kann doch jeder, nicht wahr?! Naja, grundsätzlich schon. Die Frage ist nur, wo die geworfenen Darts landen: auf dem Boden, einen Viertelmeter neben dem Board oder doch in einem der gefragtesten Felder? Mit viel Übung gelingt es dir nach und nach, die Pfeile immer dorthin zu jagen, wo du sie gerade brauchst.

Zunächst einmal solltest du aber dein Ziel kennenlernen – und das ist die Dartscheibe. Was hat es mit der komischen Zahlenanordnung auf sich? Und welches Feld entspricht welchem Wert? Antworten auf diese Fragen liefert dir unser Beitrag!

Aufbau der Dartscheibe

Eine klassische Dartscheibe ist rund geformt sowie in den Farben Schwarz, Weiß, Rot und Grün gehalten. Die Farbeinteilung hilft dir, den Überblick zu behalten – eine wichtige Voraussetzung, um das gewünschte Feld anvisieren und dann auch treffen zu können. Doch eins nach dem anderen.

  1. a) Der Rand gestaltet sich schwarz und offenbart die Zahlen 1 bis 20 in einer (scheinbar…) unlogischen Reihenfolge.
  2. b) Von den einzelnen Zahlen führen abwechselnd schwarze und weiße „Strahlen“, die sich zur Mitte hin verjüngen, zum Zentrum der Scheibe.
  3. c) Das Zentrum des Boards wird als „Bull“ (grüner Ring) beziehungsweise „Bullseye“ (roter Punkt im grünen Ring) bezeichnet.
  4. d) Auf der Dartscheibe siehst du weiterhin einen äußeren und einen inneren Ring. Diese Ringe setzen sich jeweils aus roten und grünen Minifeldern zusammen.
  5. e) Der äußere Ring, also der bei den Zahlen, heißt „Double“; der innere Ring, der näher beim Bull liegt, nennt sich „Triple“ oder „Treble“.

Zusammenfassung:

So weit, so gut. Doch was haben die einzelnen Felder nun zu bedeuten? Wir wollen es dir zusammenfassen:

– Trifft dein Pfeil einen der schwarzen oder weißen Strahlen, entspricht die Punktzahl dem dazugehörigen Wert. Beispiel: Dein Dart landet im schwarzen Strahl der 18 – das sind dann 18 Punkte; im Falle des weißen 16er-„Strahls“ 16 Punkte und so weiter.

– Wirfst du den Pfeil in eines der roten oder grünen Minifelder im äußeren Ring, wird der dazugehörige Wert verdoppelt. Beispiel: Dein Dart bleibt im roten Minifeld der 18 stecken – macht 18 x 2, also 36 Punkte.

– Lässt du den Pfeil in einem der roten oder grünen Minifelder im inneren Ring einschlagen, verdreifacht sich der dazugehörige Wert. Beispiel: Du erwischst das weiße Minifeld der 16, der Wert wird mit der Zahl 3 multipliziert – es ergeben sich 48 Punkte.

– Feuerst du den Pfeil in Richtung Bull ab und triffst den kleinen grünen Ring, so sind das 25 Punkte. Landet der Dart im Bullseye, also dem roten Punkt, verdoppelt sich der Wert auf 50 (deshalb spricht man beim Bullseye auch manchmal von „Double bull“).

– Erwischt dein Pfeil nur den äußeren schwarzen Bereich mit den aufgedruckten Zahlen oder segelt ganz woanders hin, gibt’s keinen Punkt.

Der Sinn des Unsinns

Bleibt vorerst noch zu klären, weshalb die Zahlen nicht einfach in der normalen Reihenfolge von 1 bis 20 um die Scheibe herum angeordnet sind, sondern völlig durcheinander erscheinen. Nun, die seltsame An- oder eher Unordnung hat sich Ende des 19. Jahrhunderts ein englischer Zimmermann namens Brian Gamlin ausgedacht. Seine Idee dahinter: Zufälligkeiten einschränken und den Dartspieler zu genauem Zielen „zwingen“.

So ist neben einer hohen Zahl meist eine niedrige platziert (etwa die 20, die zwischen der 5 und der 1 liegt). Heißt im Klartext: Beim geringsten Fehler landet dein Pfeil vielleicht in der 1 statt der 20. So macht das Ganze doch schon deutlich mehr Sinn…

Ausblick

Du kennst nun den Aufbau der Dartscheibe und das grundlegende Punktesystem der einzelnen Felder. Wie Letzteres in der Praxis genutzt wird, erfährst du in einem neuen Post des Dart-Blogs von Rospow!

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