Dartpfeile: Tipps zur Auswahl deiner neuen Verbündeten

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Dartpfeile: Tipps zur Auswahl deiner neuen Verbündeten

Dartpfeile

Dartpfeile: Tipps zur Auswahl deiner neuen Verbündeten

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Dartspielen ist, mit den richtigen Dartpfeilen zu werfen. Sie bilden sozusagen deine Verbündeten. Nun existieren keine allgemeingültigen Regeln, die erklären, welche Dartpfeile gut und welche schlecht (für dich) sind. Wohl aber lassen sich die verschiedenen Pfeilvarianten, die der Handel bereithält, charakterisieren. Das wollen wir in diesem Beitrag kurz und bündig tun – und dir zusätzlich ein, zwei Tipps für den Einstieg in den Sport geben!

Wichtig: Als Liebhaber des klassischen Dartspiels widmen wir uns in diesem Beitrag (sowie auch in jedem anderen Blogartikel) ausschließlich Steeldarts, nicht Softdarts, die (vornehmlich als lustiger Zeitvertreib in Bars) auf eine elektronische Scheibe geworfen werden.

Grundlegender Aufbau eines Darts

Kommen wir zunächst zu dem, was alle Dartpfeile gemeinsam haben: Jede Dartversion setzt sich aus vier Teilen zusammen, nämlich

einer Spitze aus Stahl,

– einem Barrel (Griff des Pfeils),

– einem Flight (Endteil, das als Flugstabilisator dient) und

– einem Schaft (Verbindung zwischen Barrel und Flight).

Dartpfeil ist nicht gleich Dartpfeil

Nun aber gleich zu den Unterschieden. Vor allem die Gestaltung des Barrels kann von Pfeil zu Pfeil stark variieren. Die typischen Formen sind:

– Straight (gerade)

– Bomb (nach hinten hin leicht konisch werdend)

– Scallopped (mit zwei verdickten Stellen versehen)

– Tapered (gerade, aber dicker als Straight)

Was die Formen betrifft, musst du mit allen Versionen mehrere Tage trainieren. Nur so findest du heraus, mit welchem Barrel du am besten klarkommst. Einen elementaren Tipp haben wir dennoch: Kauf dir Pfeile mit markanter Riffelung. So hast du sie besser im Griff, wenn deine Hände vor Nervosität schwitzen. Glatte Darts könnten dir leicht wegrutschen und das Ziel verfehlen.

In Bezug auf den Schaft solltest du insbesondere auf die Länge achten. Dabei gilt: Je länger der Schaft, desto stabiler ist die Flugbahn des Dartpfeils. Zudem verlagert sich der Schwerpunkt eines Darts mit längerem Schaft beim Wurf nach hinten, sodass der Pfeil nach der Landung auf der Dartscheibe leicht nach unten hängt. Das wiederum bringt den Vorteil mit sich, dass nachfolgende Pfeile auch noch genügend Platz haben, sicher im selben Feld zu landen (Stichwort Double 20 bzw. Triple 20).

Hinsichtlich Flight merkst du dir vorerst am besten folgende Differenzierung:

Große Flights für…

– Anfänger

– schwere Dartpfeile

– lange Schäfte

– „leichte“ Wurftechnik

Kleine Flights für…

– Fortgeschrittene

– leichte Dartpfeile

– kurze Schäfte

– „starke“ Wurftechnik

Eine Frage des Gewichts

Fakt ist: Schwerere Pfeile verzeihen Fehler besser als leichtere Darts. Somit solltest du erst einmal mit gewichtigen Ausführungen starten. Aber: Probiere nach und nach auch leichtere Modelle aus. Vielleicht gehörst du zu den wenigen Dartspielern, die mit „Fliegengewichten“ das ideale Wurffeeling entwickeln.

Schlusswort

Die Infos dieses Ratgebers sind bewusst sehr kurz gefasst, damit du die Basics zum Thema kennst und schnell loslegen kannst. Prinzipiell ließe sich noch manches mehr zu den einzelnen Pfeilvarianten und den Bestandteilen derselben sagen. Doch alles zu seiner Zeit

 

 

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